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Hölderlin, traduit et présenté par Nicolas Class

26 avril 2014


Menons Klagen um Diotima***traduction

1.

Täglich geh ich heraus, und such ein Anderes immer,
Habe längst sie befragt, alle die Pfade des Lands ;
Droben die kühlenden Höhn, die Schatten alle besuch ich,
Und die Quellen ; hinauf irret der Geist und hinab,
Ruh erbittend ; so flieht das getroffene Wild in die Wälder,
Wo es um Mittag sonst sicher im Dunkel geruht ;
Aber nimmer erquickt sein grünes Lager das Herz ihm,
Jammernd und schlummerlos treibt es der Stachel umher.
Nicht die Wärme des Lichts, und nicht die Kühle der Nacht hilft,
Und in Wogen des Stroms taucht es die Wunden umsonst.
Und wie ihm vergebens die Erd ihr fröhliches Heilkraut
Reicht, und das gärende Blut keiner der Zephyre stillt,
So, ihr Lieben ! auch mir, so will es scheinen, und niemand
Kann von der Stirne mir nehmen den traurigen Traum ?

2.
Ja ! es frommet auch nicht, ihr Todesgötter ! wenn einmal
Ihr ihn haltet, und fest habt den bezwungenen Mann,
Wenn ihr Bösen hinab in die schaurige Nacht ihn genommen,
Dann zu suchen, zu flehn, oder zu zürnen mit euch,
Oder geduldig auch wohl im furchtsamen Banne zu wohnen,
Und mit Lächeln von euch hören das nüchterne Lied.
Soll es sein, so vergiß dein Heil, und schlummere klanglos !
Aber doch quillt ein Laut hoffend im Busen dir auf,
Immer kannst du noch nicht, o meine Seele ! noch kannst du’s
Nicht gewohnen, und träumst mitten im eisernen Schlaf !
Festzeit hab ich nicht, doch möcht ich die Locke bekränzen ;
Bin ich allein denn nicht ? aber ein Freundliches muß
Fernher nahe mir sein, und lächeln muß ich, und staunen,
Wie so selig doch auch mitten im Leide mir ist.

3.
Licht der Liebe ! scheinest du denn auch Toten, du goldnes ?
Bilder aus hellerer Zeit, leuchtet ihr mir in die Nacht ?
Liebliche Gärten, seid, ihr abendrötlichen Berge,
Seid willkommen, und ihr, schweigende Pfade des Hains,
Zeugen himmlischen Glücks, und ihr, hochschauende Sterne,
Die mir damals so oft segnende Blicke gegönnt !
Euch, ihr liebenden auch, ihr schönen Kinder des Maitags,
Stille Rosen, und euch, Lilien, nenn ich noch oft !
Wohl gehn Frühlinge fort, ein Jahr verdränget das andre,
Wechselnd und streitend, so tost droben vorüber die Zeit
Über sterblichem Haupt, doch nicht vor seligen Augen,
Und den Liebenden ist anderes Leben geschenkt.
Denn sie alle, die Tag und Jahre der Sterne, sie waren,
Diotima ! um uns innig und ewig vereint.

4.
Aber wir, zufrieden gesellt, wie die liebenden Schwäne,
Wenn sie ruhen am See, oder, auf Wellen gewiegt,
Niedersehn in die Wasser, wo silberne Wolken sich spiegeln,
Und ätherisches Blau unter den Schiffenden wallt,
So auf Erden wandelten wir. Und drohte der Nord auch,
Er, der Liebenden Feind, klagenbereitend, und fiel
Von den Ästen das Laub, und flog im Winde der Regen,
Ruhig lächelten wir, fühlten den eigenen Gott
Unter trautem Gespräch ; in einem Seelengesange,
Ganz in Frieden mit uns kindlich und freudig allein.
Aber das Haus ist öde mir nun, und sie haben mein Auge
Mir genommen, auch mich hab ich verloren mit ihr.
Darum irr ich umher, und wohl, wie die Schatten, so muß ich
Leben, und sinnlos dünkt lange das Übrige mir.

5.
Feiern möcht ich ; aber wofür ? und singen mit Andern,
Aber so einsam fehlt jegliches Göttliche mir.
Dies ist’s, dies mein Gebrechen, ich weiß, es lähmet ein Fluch mir,
Darum die Sehnen, und wirft, wo ich beginne, mich hin,
Daß ich fühllos sitze den Tag, und stumm, wie die Kinder,
Nur vom Auge mir kalt öfters die Träne noch schleicht,
Und die Pflanze des Felds, und der Vögel Singen mich trüb macht,
Weil mit Freuden auch sie Boten des Himmlischen sind,
Aber mir in schaudernder Brust die beseelende Sonne
Kühl und fruchtlos mir dämmert, wie Strahlen der Nacht,
Ach ! und nichtig und leer, wie Gefängniswände, der Himmel
Eine beugende Last über dem Haupte mir hängt !

6.
Sonst mir anders bekannt ! o Jugend, und bringen Gebete
Dich nicht wieder, dich nie ? führet kein Pfad mich zurück ?
Soll es werden auch mir, wie den Götterlosen, die vormals
Glänzenden Auges doch auch saßen an seligem Tisch,
Aber übersättiget bald, die schwärmenden Gäste,
Nun verstummet, und nun, unter der Lüfte Gesang,
Unter blühender Erd entschlafen sind, bis dereinst sie
Eines Wunders Gewalt, sie, die Versunkenen, zwingt,
Wiederzukehren, und neu auf grünendem Boden zu wandeln. —
Heiliger Othem durchströmt göttlich die lichte Gestalt,
Wenn das Fest sich beseelt, und Fluten der Liebe sich regen,
Und vom Himmel getränkt, rauscht der lebendige Strom,
Wenn es drunten ertönt, und ihre Schätze die Nacht zollt,
Und aus Bächen herauf glänzt das begrabene Gold. —

7.
Aber, o du, die schon am Scheidewege mir damals,
Da ich versank vor dir, tröstend ein Schöneres wies,
Du, die Großes zu sehn, und froher die Götter zu singen,
Schweigend, wie sie, mich einst stille begeisternd gelehrt ;
Götterkind ! erscheinest du mir, und grüßest, wie einst, mich,
Redest wieder, wie einst, höhere Dinge mir zu ?
Siehe ! weinen vor dir, und klagen muß ich, wenn schon noch,
Denkend edlerer Zeit, dessen die Seele sich schämt.
Denn so lange, so lang auf matten Pfaden der Erde
Hab ich, deiner gewohnt, dich in der Irre gesucht,
Freudiger Schutzgeist ! aber umsonst, und Jahre zerrannen,
Seit wir ahnend um uns glänzen die Abende sahn.

8.
Dich nur, dich erhält dein Licht, o Heldin ! im Lichte,
Und dein Dulden erhält liebend, o Gütige ! dich ;
Und nicht einmal bist du allein ; Gespielen genug sind,
Wo du blühest und ruhst unter den Rosen des Jahrs ;
Und der Vater, er selbst, durch sanftatmende Musen,
Sendet die zärtlichen Wiegengesänge dir zu.
Ja ! noch ist sie es ganz ! noch schwebt vom Haupte zur Sohle,
Stillherwandelnd, wie sonst, mir die Athenerin vor.
Und wie, freundlicher Geist ! von heitersinnender Stirne
Segnend und sicher dein Strahl unter die Sterblichen fällt,
So bezeugest du mir’s, und sagst mir’s, daß ich es Andern
Wiedersage, denn auch Andere glauben es nicht,
Daß unsterblicher doch denn Sorg und Zürnen die Freude,
Und ein goldener Tag täglich am Ende noch ist.

9.
So will ich, ihr Himmlischen ! denn auch danken, und endlich
Atmet aus leichter Brust wieder des Sängers Gebet.
Und wie, wenn ich mit ihr, auf sonniger Höhe mit ihr stand,
Spricht belebend ein Gott innen vom Tempel mich an.
Leben will ich denn auch ! schon grünt’s ! wie von heiliger Leier
Ruft es von silbernen Bergen Apollons voran !
Komm ! es war wie ein Traum ! Die blutenden Fittige sind ja
Schon genesen, verjüngt leben die Hoffnungen all.
Großes zu finden ist viel, ist viel noch übrig, und wer so
Liebte, gehet, er muß, gehet zu Göttern die Bahn.
Und geleitet ihr uns, ihr Weihestunden ! ihr ernsten,
Jugendlichen ! o bleibt, heilige Ahnungen, ihr
Fromme Bitten ! und ihr Begeisterungen, und all ihr
Guten Genien, die gerne bei Liebenden sind ;
Bleibt so lange mit uns, bis wir auf gemeinsamem Boden
Dort, wo die Seligen all niederzukehren bereit,
Dort, wo die Adler sind, die Gestirne, die Boten des Vaters,
Dort, wo die Musen, woher Helden und Liebende sind,
Dort uns, oder auch hier, auf tauender Insel begegnen,
Wo die Unsrigen erst, blühend in Gärten gesellt,
Wo die Gesänge wahr, und länger die Frühlinge schön sind,
Und von neuem ein Jahr unserer Seele beginnt.


Ménon pleurant Diotime***texte original

1.


Chaque jour je sors pour m’en aller, recherche toujours autre chose
Et les ai dès longtemps sondés, les chemins de ce pays,
Pour les visiter dans la fraîcheur des ombrages leurs, ces fontaines,
Ces hauteurs, qu’erre mon esprit vagabond par monts, par vaux,
Implorant la paix : ainsi s’enfuit le gibier blessé par les sylves,
Le midi, où dans la pénombre il aurait pu reposer ;
Sur sa verte couche, ô grand jamais, son sein pantelant ne s’apaise,
Mais il geint, privé du sommeil, tant le point son aiguillon.
La chaleur du jour, la douce nuit pour lui en ce temps n’ont rien pu,
Dans les eaux du beau fleuve en vain il baigna ses plaies béantes.
Comme c’est en vain que lui tendrait de ses simples la terre amène,
Quand, son sang à bouillons coulant, les zéphirs point ne l’arrêtent :
Ainsi en est-il, amis ! de moi, à ce qu’il me semble. — Et qui donc
De mon front ôterait le songe obombré qui tant l’afflige ?

2.
Il ne sert de rien, dieux de la mort, vous êtes-vous bien emparés
D’un humain que vous enchaînez et tenez sous votre coupe,
Puis que vous avez, ô malveillants, plongé dans l’effroi de la nuit,
De tenter de vous supplier, contre vous de s’emporter,
Ou patiemment de s’en remettre aux arrêts par vous prononcés,
D’écouter sans se renfrogner cet austère et sobre thrène.
S’il en est ainsi, c’est qu’il n’est pas pour toi de salut ! dors sans plainte !
Mais il passe encore en ton sein un écho de ton espoir
Qui point ne s’éteint, que tu ne veux ni ne saurais taire, ô mon âme,
Et auquel tu n’as renoncé pour rêver dans ton sommeil !
Je ne chôme point, mais je voudrais couronner pourtant les bouclettes
De mon front. — Ne suis-je pas seul ? Quelque songe, et en ami,
Vient-il m’approcher, dorénavant, que je ressourie et m’étonne
De me croire autant de bonheur au milieu de mes tourments ?

3.
Éclat de l’amour, éclaires-tu qui a dû mourir d’un rayon ?
Sur ma vie, idoles d’antan, brillez-vous dans nos ténèbres ?
Car je vous revois, jardins aimés, monts que rougissait le couchant !
Bienvenus, paisibles sentiers, qui menez à telle sylve !
Ô vous, sûrs témoins de notre joie, astres à la voûte enlevés,
Qui m’aviez octroyé jadis plus de mille aimables grâces !
Ô fleurs des amants, tendres enfants du mai printanier des beaux jours,
Douces fleurs, ô roses et lis, qu’à nouveau je veux redire !
Les saisons pour lors peuvent passer, quand chaque an nouveau chasse l’autre,
Le suivant et le poursuivant, que là-haut le temps s’enfuit,
Qui rabaisse nos chefs de mortels, s’il ne fait ciller d’yeux paisibles ;
Mais il est donné de revivre à ceux qui surent s’aimer !
Les jours et les ans de nos soleils, ô depuis toujours, Diotime !
À notre être intime et secret ont été réaccordés.

4.
Mais nous que la paix sut réunir, en amants heureux, tels ces cygnes
Qui s’en vont sur les eaux glissant et bercés par le reflux
Replongent la tête au fond des flots où les nues d’argent se reflètent
Et un bleu comme éthéréen vient baigner les mariniers,
Nous passions ainsi sur cette terre. Et quand le borée en colère,
Ennemi de qui veut aimer, nous faisait souvent gémir,
Arrachée la feuille à sa ramure et la pluie tombant lors à verse,
Tendrement nous nous sourions, pressentant quelque autre dieu
En cet entretien tout abandon ; alors du chant seul de notre âme
Nous étions, tels que les enfants, et contents et satisfaits.
Mais notre foyer fut dévasté, on me déroba mes regards ;
Puis, ayant perdu mon amour, je me suis perdu moi-même.
Aussi me faut-il errer toujours et vivre en ce temps, telle une Ombre,
Sans repos, et toute autre chose à mes yeux n’a plus de sens.

5.
Pouvoir célébrer ! Mais pourquoi donc ? Et pouvoir chanter avec d’autres !
Car à être ainsi esseulé, il me manque un bien divin !
Tel est le forfait qui m’incrimine, et j’en suis maudit, je le sais ;
D’où s’ensuit ce vague languir, quand je veux me mettre à l’œuvre,
Que je perds mon temps, oisif et las, comme les enfants sans rien dire,
Si ce n’est que de mes regards quelque pleur parfois s’écoule ;
Et les fleurs des prés, les chants d’oiseaux n’illumineront pas mon cœur,
Quand ce sont, et nos joies aussi, les hérauts du dieu d’En-haut ;
D’un sein pantelant le froid soleil ne peut réchauffer la pauvre âme
Inféconde et qui s’obscurcit comme les rayons nocturnes ;
Quelle vanité, oh ! quel néant m’ont emprisonné en leurs murs,
Quand les cieux font ploire mon cou sous le poids d’un tel fardeau !

6.
Ô toi qui m’avais paru tout autre ! ô jeunesse d’or ! les prières
Ne pourront pas te ramener ? n’y a-t-il plus de chemins ?
Mais en sera-t-il de moi aussi comme de ces gens qui ont pu,
Et sans dieux, les yeux éclatants, prendre place à telle fête,
Qui, dans leurs excès par trop contents, en hôtes trop tôt attroupés,
Se sont tus, et qui, par le chant emportés des douces brises,
Sous la terre en fleur se sont couchés, jusqu’à tant qu’un jour les contraigne
Le pouvoir d’un plus haut miracle, eux que nous tenons pour morts,
À ressusciter, pour de leur pas fouler à nouveau l’herbe verte ? —
Un zéphir refera vibrer leur beau corps, forme gracile,
Dès que ce banquet sera donné, que ces flots d’amour reflueront,
Que, gonflé des trombes du ciel, ce grand fleuve en notre vie
Grondera çà-bas par les Enfers, que paiera la nuit son tribut,
Par monceaux l’or de ses trésors, déterré, ruissellera. —

7.
Ô toi qui as su me désigner, quand se sont croisés nos chemins,
Qu’à te voir je m’agenouillais, la beauté qui nous conforte,
Qui as su m’apprendre à contempler la calme grandeur dans la joie,
À chanter ces dieux que l’on tait dans la paix de son esprit,
Très divine enfant, voudrais-tu donc me ressaluer, m’apparaître,
Me parler, tout comme jadis, du sublime et du céleste ?
Vois ! j’en pleurerais, je m’en plaindrais, si en ta présence il ne nous
Souvenait de siècles meilleurs qui font tant rougir notre âme !
Il y a longtemps, oui si longtemps que, suivant nos pas ici-bas,
Je te cherche à travers l’erreur, ne pouvant t’oublier mie,
Esprit tutélaire, hélas ! en vain ! Et combien de temps a passé
Depuis l’heure où dans notre élan nous avons vu fuir les soirs !

8.
Puisse ton éclat te conserver toute ta beauté, Héroïde !
Les tourments que tu enduras ne t’ôter de ta douceur !
Non, tu ne seras seule jamais ! elles te suivront, tes compagnes,
Dans ta fleur et dans ton repos entre les roses de l’an.
Le Père lui-même y pourvoira : le souffle léger de ses Muses
Répandra alentour de toi le doux bruit de chants berceurs.
Oui, je le vois bien, c’est elle encor, de la tête aux pieds, calmement
Qui s’avance, et comme jadis, une jeune athénienne !
Fantôme chéri ! oh ! que ton front, baigné de pensers enjoués,
Resplendit parmi les mortels, leur portant bien mille grâces !
Tu me prouves là et me redis, que je le répète à autrui,
En ces temps qui, pas plus que moi, n’ont voulu jamais le croire,
Qu’une telle joie, or plus que cris, or plus que soucis, ne meurt pas,
Chaque jour que le jour doré reviendra avec l’aurore.

9.
Et que je voudrais vous remercier, car voici enfin, dieux d’En-haut,
Que renaît en mon sein léger de poète une prière.
Quand près d’elle encor je me trouvais sur une hauteur au soleil,
Comme alors du fond de son temple un génie à nous s’adresse.
Je vivrai pour sûr ! Tout reverdit ! Comme sonnerait une lyre,
On entend la clameur des monts qu’Apollon pare d’argent.
Allons ! ce n’était rien là qu’un rêve ! Et ton aile en sang à présent
Va guérir et tous tes espoirs, rajeunis, reprendre vie !
Trouver la grandeur, ce n’est pas rien, mais il est plus outre autre chose,
Et qui a tant aimé, sa voie, il le faut, le mène aux cieux !
Vous nous conduirez donc en cette heure, instants consacrés, vous si graves
Et si frais ! Nous vous retrouvons, très pieux pressentiments,
Suppliques, pardons, sacrés réponds, inspirés élans de jadis,
Bons esprits, qui vous attachez volontiers à ceux qui aiment !
Restez près de nous jusqu’en ce temps où, reprenant pied en la place
Que tous les êtres bienheureux de bon cœur veulent chercher,
Les aigles ont su revisiter, ces hérauts du Père, et les astres,
Ou hanter les Muses, les dieux, les Héros et les amants,
Nous nous reverrons, là, ou ici, sur l’îlot baigné de rosée :
Nos amis nous y attendront, réunis en ces jardins
Où nos chants sont vrais et les printemps, plus beaux, durent bien plus longtemps,
Quand notre âme entame à nouveau le parcours de son année.

La force du souvenir

L’élégie Ménon pleurant Diotime fut composée en 1800. Pour Hölderlin, c’est le temps du retour au pays après plusieurs années d’éloignement. La séparation d’avec Susette Gontard, mère des deux enfants dont il a été le précepteur à Francfort et qui fut le grand amour de sa vie, se trouve ainsi confirmée par la distance dans l’espace qui s’ajoute à la distance dans le temps. C’est cependant l’époque d’une amitié continuée avec Isaac von Sinclair et d’une amitié nouvelle pour Christian Landauer, chez qui il séjourne alors à Stuttgart, deux amitiés marquées par l’engagement républicain du poète qui le rapproche des mouvements révolutionnaires qui se forment en Souabe et en Hesse. Le second volume d’Hypérion est paru l’année précédente, mais la tragédie d’Empédocle a été abandonnée. Si le roman lui a conféré une certaine notoriété, les poèmes qu’il a pu publier dans divers almanachs et revues n’ont pas connu le même succès et se sont heurtés à la critique de ses pairs.
C’est donc le temps des bilans et des remises en question, qui vont susciter une nouvelle orientation poétique. Le retour au pays implique une attention renouvelée aux paysages comme un regain d’intérêt pour l’histoire locale, et la nécessité de s’affirmer en tant que poète dicte le choix d’une forme nouvelle, l’élégie, ainsi qu’une mise en pratique des réflexions du poète sur l’alternance des tons et la démarche de l’esprit poétique. Ce choix est loin d’être innocent : il s’inscrit dans la mouvance de Goethe et Schiller, qui avaient remis l’élégie à la mode, et s’efforce à son tour de donner suite aux instigations de Klopstock, qui préconisait l’imitation des Latins et des Grecs plutôt que des Français, les premiers ne représentant pas tant les Anciens que le naturel et les seconds pas tant les Modernes que l’artifice en poésie, une telle orientation, qui suppose au moins autant une perspective éclairée et cosmopolitique que nationale ou patriotique, devant permettre aux Allemands d’accéder à l’universalité littéraire et de transmettre, après une longue période d’incubation, leur propre message à l’humanité. Pour Hölderlin, adopter l’élégie, c’est faire montre d’une maturité poétique enfin atteinte. Ce choix est donc l’expression de sa volonté consciente de s’affirmer comme l’un des premiers poètes allemands de son temps.
Le poète pousse en effet à la perfection cette forme qu’il s’est intimement appropriée et coule de manière autrement convaincante que ses prédécesseurs la langue allemande dans le moule du distique élégiaque hérité des Latins. Usant de l’alternance de l’hexamètre et du pentamètre dactyliques comme de deux phrases musicales dont la seconde apparaît comme l’écho de la première entrecoupé de soupirs, il confère aux strophes qu’il compose non seulement la force d’évocation plastique qu’on lui connaissait déjà par un choix d’images et de métaphores audacieuses comme par des rapprochements ou des raccourcis hardis, et qui tranche sur le caractère si souvent mièvre ou moralisateur de la poésie classique allemande, mais aussi une continuité mélodique nouvelle qui empêche la scansion rhytmique de se répéter de manière purement mécanique et autorise l’alternance des tons poétiques héroïque, naïf et idéal qui doivent soluligner la structure formelle de l’élégie et lui apporter la diversité requise dans l’expression.
La manière dont Hölderlin innove par rapport à ses prédécesseurs se fait sentir aussi sur le plan thématique. Aux anecdotes sentimentales et érotiques plus ou moins complaisantes des Élégies romaines de Goethe, d’ailleurs bien plus conventionnelles et littéraires que ne l’admettent les bien-pensants ou les libres esprits, aux exposés didactiques et philosophiques de Schiller, comme aux enseignements d’ordre moral de Klopstock, Hölderlin, poursuivant un mouvement initié dans Hypérion et affirmé dans Empédocle, veut rendre compte du progrès accompli par l’esprit humain qui, sortant de l’enfance, doit rentrer dans l’âge adulte et surmonter les dissenssions et les conflits de son adolescence qui se marquent par la rupture avec l’unité première de la nature et l’opposition de la conscience malheureuse à un monde qu’elle ressent comme hostile et trompeur mais dans lequel il lui faut néanmoins apprendre à vivre, thématique héritée de Rousseau et des Lumières et qui annonce déjà nettement la phénoménologie de l’esprit et la dialectique hégéliennes. Ce mouvement général de l’esprit humain dans son effort pour construire son identité dans la résolution de différences successives s’illustre de manière exemplaire dans l’évolution du sentiment amoureux dont l’élégie rend compte, car il y est toujours question d’un amour perdu, en ce sens du moins qu’il est déjà passé au moment où il se trouve relaté, et de la manière dont la crise qu’il a provoquée dans l’existence de celui qui l’a vécu finit par être surmontée.
Si l’élégie restitue bien une expérience vécue, elle ne se confond pas pour autant avec une confession autobiographique, elle ne cherche pas à rapporter les faits dans leur succession chronologique ou dans leur objectivité clinique. Au contraire, elle se revendique fiction littéraire, car ce n’est pas la singularité de l’expérience qui l’intéresse mais son universalité ou son humanité. Aussi peut-elle se focaliser sur une transposition symbolique du vécu qui demeure encore la meilleure façon d’en conserver la vie, qui ne peut jamais l’être qu’en étant recomposée, recréée littérature. Mais en même temps, en tant que création d’un homme engagé dans l’existence, elle demeure particulière, car elle est inévatiblement marquée au sceau de l’expérience de son auteur et du contexte historique, culturel, intertextuel ou conceptuel dans lequel elle s’inscrit, de sorte que, si elle s’élève jusqu’à produire des types, elle ne peut que suggérer des archétypes dont elle demeure un miroir plus ou moins déformant comme toute image que nous produisons.
Et c’est d’autant plus le cas avec l’élégie hölderlinienne que l’on peut prêter à son auteur un platonisme plus conséquent qu’il n’y paraît à première vue. Le poète a médité de près la critique formulée par le philosophe grec à l’encontre des illusions trompeuses produites par les arts plastiques comme par la poésie, accusés de confondre l’esprit et d’égarer les sens, et il a voulu lui apporter une réponse, et une réponse de poète platonicien. Car la critique de Platon touche à une dimension fondamentale de la nature de l’art, sans laquelle il n’aurait ni signification ni existence. L’art est création ou reproduction d’images, il en assume toutes les ambiguïtés, mais les assume en s’en jouant, comme si elles ne comptaient ni n’existaient pas vraiment, et avec une puissance de séduction d’autant plus grande qu’il nous fait oublier la réalité au profit des images de rêve qu’il nous en donne, nous amenant immanquablement à préférer vivre dans l’illusion, à nourrir nos fantasmes plutôt qu’à nous éveiller et à nous faire entrer de plein pied dans l’action. Mais toute image, aussi dangereusement trompeuse soit-elle, reste liée à la réalité originale dont elle est une copie, de sorte qu’elle demeure tout aussi bien la cause de cet étonnement qui va nous faire réaliser que nous n’avions affaire qu’à une image séduisante, par laquelle nous n’allons plus seulement nous laisser griser dans une ivresse stérile, mais dont nous allons désormais chercher à comprendre la production et le pouvoir séducteur, afin de redevenir nous-mêmes les acteurs de notre vie.
Même s’il ne nous l’avoue ni ne se l’avoue pas toujours, l’artiste qui a tant soit peu approfondi son art n’en ignore pas les ambiguïtés et le pouvoir de séduction, car sans cela il ne possèderait aucune créativité authentique. Aussi l’artiste véritablement supérieur se trouve-t-il dans l’obligation de choisir entre deux usages possibles de son art : se contenter de jouer du pouvoir que cet art lui confère et subjuguer ceux qui en sont devenus dépendants en leur procurant ces illusions dont ils ne peuvent se passer mais qui lui assurent une domination facile et font de lui un tyran au service des tyrans, ou au contraire, suivre la voie plus difficile qui consiste à mettre l’art au service de la vérité et à ne produire que ces illusions qui nous éveillent et qui nous contraignent à assumer notre destinée humaine en déclenchant en nous cette conversion du regard qui, en le détournant de l’apparence sensible, le tourne vers la réalité intelligible. En un mot l’artiste doit produire l’illusion qui favorise la réminiscence, et le poète, en se servant des mots du langage ordinaire, nous préparer à cet usage où ils expriment la vérité. C’est donc cette seconde voie que Hölderlin se propose de suivre et d’illustrer à travers sa poésie.
En ce sens, on peut considérer que Ménon pleurant Diotime est une élégie de la réminiscence. La critique s’est parfois interrogée sur la raison pour laquelle Hölderlin avait retenu le personnage de Ménon, qui n’est pas le plus reluisant des personnages mis en scène par Platon. Or une réponse s’impose à l’évidence, si l’on admet que ce n’est pas ce personnage qui intéresse le poète mais bien plutôt le dialogue auquel il donne son nom, car c’est dans ce dernier que le philosophe illustre la théorie de la réminiscence et l’inscrit dans cette perspective qui unit l’art, le savoir et l’action que nous venons d’évoquer. L’objet initial du dialogue entre Socrate et Ménon est la vertu, cette excellence qui fait aboutir nos actions et permet à l’homme qui la possède de se considérer comme beau et bon, donc d’illustrer l’idéal de l’éducation que s’était fixé la culture grecque. Mais, l’idée de Socrate est que pour agir de manière vertueuse il faut d’abord avoir la science de la vertu, que l’acquisition de la science suppose qu’on puisse énoncer des propositions vraies et les reconnaître telles, que la capacité à distinguer le vrai du faux implique que le regard de l’esprit ne soit plus troublé par l’erreur, l’illusion ou le mensonge. Or si la vérité s’impose à l’évidence à notre esprit, c’est dans la mesure où nous avons déjà vu la réalité et où nous sommes capables de nous en rappeler malgré tout, notamment si l’occasion nous est donnée de susciter plus particulièrement cette réminiscence.
Dans l’élégie de Hölderlin, le moi lyrique passe progressivement de la douleur et du désespoir causés par la mort de l’aimée à la résignation devant le caractère indépassable de notre condition de mortels et à une sorte de sérénité enjouée provoquée par le souvenir de la bien-aimée qui est investi d’une telle puissance qu’il lui donne l’illusion de la voir revivre devant lui. Mais, derrière cette illusion d’une annulation de la perte matérielle de l’être aimé, il n’y a pas qu’un pur néant ni une pure songerie de poète. Ce qui fait revivre la bien-aimée dans le souvenir du moi lyrique n’est pas seulement une imagination débridée plus ou moins morbide mais bien une réminiscence. L’existence physique n’est qu’un aspect de la réalité et elle se poursuit sous d’autres formes et en d’autres lieux, de même qu’elle n’a pas été la première forme de notre existence et ne saurait donc être considérée comme sa forme unique. Ce que l’amour a révélé au moi lyrique, c’est que justement il avait déjà recontré la bien-aimée dans une autre vie, peut-être plus réelle. Et c’est parce qu’ils se sont reconnus que leur amour peut être véritable et non pas illusoire, survivre même à la mort de l’un d’eux et nourrir l’existence de celui qui devra rester un temps seul sur cette terre. Et en effet, au terme de son chemin terrestre, ce sera la bien-aimée qui s’adressera au poète, non pas de l’Au-delà, mais dans la réalité retrouvée et revisitée.

Traduction et présentation de Nicolas Class.


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