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Clemens Brentano, par Nicolas Class

29 avril 2012

par Nicolas Class

Sankt Meinrad

poème original
de Clemens Brentano

Graf Berthold von Sulchen der fromme Mann,
Er führt sein Söhnlein an der Hand ;
Meinrad, mein Söhnlein von fünf Jahren,
Du mußt mit mir gen Reichenau fahren.

Hatto, Hatto, nimm hin das Kind,
Alle lieben Engelein mit ihm sind ;
Die geistlich Zucht mag er wohl lernen,
Und mag ein Spiegel der Münche werden.

Er ging zur Schul barfuß ohne Schuh,
Und legt die geistlich Kunst sich zu ;
Die Weisheit kam ihm vor der Zeit,
Da ward er zu einem Priester geweiht.

Da schickt ihn Hatto auf den Zürcher See,
Daß er ins Klösterlein bei Jona geh ;
Bei Jona zu Oberpollingen,
Da lehrt er die Münch beten und singen.

Da er lange ihr Schulmeister war,
Und ihn die Brüder ehrten gar,
Tät er oft an dem Ufer stehen,
Und nach dem wilden Gebirg hinsehen.

Sein Gewissen zog ihn zur Wüste hin,
Zur Einsamkeit stand all sein Sinn ;
Er sprach zu einem Münch : Mein Bruder,
Rüst uns ein Schifflein und zwei Ruder.

Über See zur Wildnis, zur Wüstenei,
Hab ich gehört gut fischen sei ;
Da gehn die Fischlein in den einsamen Bächen ! —
Ja Herr, mein Meister, der Münch tät sprechen.

Sie fuhren gen Rapperswyl über See,
Zu einer frommen Wittib sie da gehn ;
Bewahr uns die Gewand, sie zu ihr sprechen,
Daß sie uns nicht in der Wildnis zerbrechen.

Sankt Meinrad und der Bruder gut,
Sie folgten wohl der Bächlein Flut :
Sie fischten hinan in dem Flüßlein Sille,
Bis in die Alp gar wild und stille.

O Herr und Meister, lieber Sankt Meinrad,
Wir haben Fischlein schon mehr als satt ;
Noch nit genug, Meinrad da saget,
Steigt wo der Finsterwald herraget.

Und da sie gegangen den dritten Tag,
Im finstern Wald eine Matte lag ;
Ein Born da unter Steinen quillet,
Da hat Sankt Meinrad den Durst gestillet.

Nun lieber Bruder, nun ists genug,
Gen Rapperswyl die Fisch er trug ;
Die fromm Wittib stand vor der Pforten,
Und grüßt die Münch mit frohen Worten.

Willkomm, willkomm, ihr bleibt schier lang,
Die reißende Tier, die machten mich bang ;
Die Fisch, die tät sie braten und sieden,
Die aßen sie in Gottes Frieden.

Frau hört mich an durch Gott den Herrn ! —
Die Wittib sprach : Das tu ich gern !
Ein armer Priester hat das Begehren,
Sein Leben im Finsterwald zu verzehren.

Nun sprecht, ob hier ein Frommer leb,
Der ihm ein klein Almosen geb ;
Sie sprach : Ich bin allein allhiere,
Ich werd ihm ein Almoseniere.

Da tät Sankt Meinrad ihr vertrauen,
Daß er sich wollt ein Zelle bauen ;
Und kehrt nach Oberpollingen,
Tät noch ein Jahr da beten und singen.

Aber die Einsamkeit drängt ihn sehr,
Er hat kein ruhig Stund da mehr ;
Und eilt nach Rapperswyl zu der Frauen,
Die ließ ihm da seine Zelle bauen.

Am Etzel wohnt er sieben Jahr,
Viel fromme Leut, die kamen dar ;
Seine Heiligkeit macht groß Geschrei,
Und zog da gar viel Volks herbei.

Solch weltlich Ehr bracht ihm viel Schmerz,
Sein Hüttlein rückt er waldeinwärts ;
Zum finstern Wald, wo das Brünnlein quillet,
Das ihm einst seinen Durst gestillet.

Und wenn er sich das Holz abhaut,
Daraus er seine Zelle baut ;
Findt er ein Nest mit jungen Raben,
Die tät er da mit Brot erlaben.

Die fromm Frau auch von Rapperswyl
Schickt ihm Almosen ein gut Teil ;
So lebt er während fünfzehn Jahren,
Sein Freund die beiden Raben waren.

Von Wollrau war ein Zimmermann,
Der kam da zu dem Wald heran ;
Und bat auch den Sankt Meinrad eben,
Sein Kindlein aus der Tauf zu heben.

Da ging Sankt Meinrad hinab ins Land,
Dem Zimmermann zur Taufe stand ;
Und kam da wieder zu vielen Ehren,
Das täten zwei böse Mörder hören.

Peter und Reinhard dachten wohl,
Sankt Meinrads Opferstock wär voll ;
Und wie sie zum Finsterwald eintreten,
Die Raben schreien in großen Nöten.

Sankt Meinrad las die Meß zur Stund,
Der Herr tät ihm sein Stündlein kund ;
Da betet er aus ganzer Seele,
Daß ihn der Himmel auserwähle.

Die Mörder schlagen an die Tür :
Du böser Münich tret herfür ;
Tu auf, gib uns dein Geld zusammen,
Sonst stecken wir dein Haus in Flammen.

Im Finsterwald schallts ganz verworrn,
Die Raben mehren ihren Zorn ;
Um ihre Häupter sie wütend kreisen,
Nach ihren Augen hacken und beißen.

Sankt Meinrad sanft zu ihnen tritt,
Bringt ihnen Brot und Wasser mit ;
Eßt, trinkt, ihr Gäste, seid willkommen,
Dann tut warum ihr hergekommen.

Der Reinhard sprach : Warum komm ich ?
Sankt Meinrad sprach : Zu töten mich ;
Da schrien sie beide : Kannst du es wissen ?
So werden wirs vollbringen müssen.

Nun gib dein Silber und all dein Gut ! —
Da schlugen sie ihn wohl aufs Blut ;
Und da sie seine Armut sahen,
Täten sie ihn zu Boden schlagen.

Da sprach der liebe Gottesmann :
Ihr lieben Freund, nun hört mich an ;
Zündt mir ein Licht zu meiner Leiche,
Dann eilt, daß euch kein Feind erreiche.

Der Peter ging da zur Kapell,
Zu zünden an die Kerze hell ;
Die tät durch Gott von selbst erbrennen,
Die Mörder da ihr Schuld erkennen.

Die Kerze brennt an seiner Seit,
Ein Wohlgeruch sich auch verbreit ;
Sein Seel tät zu dem Himmel ziehen,
Die Mörder da erschrocken fliehen.

Aber die frommen Raben beid,
Die gaben ihnen bös Geleit ;
Um ihre Häupter sie zornig kreisen,
Und ihnen Haar und Stirn zerreißen.

Durch Wollrau kamen sie gerannt,
Der Zimmermann die Raben kannt ;
Da tät er seinen Bruder bitten,
Zu folgen ihren wilden Schritten.

Indes lief er in den Finsterwald,
Sucht seinen lieben Gevatter bald ;
Der lag erschlagen auf grüner Heide,
Die Kerze brannt an seiner Seite.

Er küßt ihn auf den blutgen Mund,
Hüllt in den Mantel ihn zur Stund ;
Legt weinend ihn in die Kapelle,
An seines heilgen Altars Schwelle.

Und eilt herunter in das Land,
Sein Jammer allen macht bekannt ;
Und schickt hinauf sein Kind und Frauen,
Nach ihrem heilgen Freund zu schauen.

Die Mörder fand er im Wirtshaus,
An der Schifflande zu Zürich draus ;
Die Raben stießen die Fenster ein,
Und warfen um das Bier und Wein.

Die Mörder man ergriff und band,
Ihr Schuld, die haben sie bekannt ;
Und bis hin auf den Scheiterhaufen,
Die Raben sie wohl hacken und raufen.

Der Abt zu Reichenau da hört,
Der fromm Sankt Meinrad sei ermördt ;
Schickt auch mit Licht und Fahn viel Brüder,
Zu holen des Sankt Meinrads Glieder.

Und da der Leib zum Etzel kam,
Wo er gewohnt der heilge Mann ;
Da war der Sarg nicht zu bewegen,
Sie mußten ihn da niederlegen.

Sein heilig Herz und Ingeweid
Sie da begruben zu der Zeit ;
Den Leib sie dann mit Beten und Singen
Nach Reichenau zur Kirche bringen.

Wo er gestorben und gelebt,
Das Kloster Einsiedeln sich erhebt ;
Für fromme Pilger ein Wunderquelle
Quillt dort in Sankt Meinrads Kapelle.

Saint Meinrad


traduction en vers blancs
par Nicolas Class

Un homme bon, Berthold, comte à Sulchen,
Conduit son fils, son enfant par la main :
Meinrad, mon fils, mon enfant de cinq ans,
Viens avec moi, suis-moi à Reichenau !

Hatton, Hatton, aies mon fils en ta garde,
Les angelots de Dieu sont avec lui !
Instruis-le donc dans la règle de l’ordre,
Qu’il soit un jour le miroir de tes moines !

À son école, et pieds nus sans chaussures,
Il se soumit à la règle de l’ordre,
Devint bien sage et bien docte avant l’âge,
Ce fut pourquoi on put l’ordonner prêtre.

Hatton l’envoie à Zurich sur le lac,
Pour qu’il se rende au couvent d’Iona,
Près d’Iona à Oberbollingen,
Y enseigner chant et prière aux moines.

Il fut longtemps leur bon maître d’école,
Ils le tenaient dans la plus grande estime,
Mais il restait souvent sur le rivage
À contempler les montagnes sauvages.

Sa conscience au désert le poussait,
Il aspirait à la vie de retraite ;
Il s’adressa à un moine : Mon frère,
Affrète-nous un esquif et deux rames !

Sur l’autre rive, au cœur de ce désert,
La rumeur dit qu’on fait fort bonne pêche,
Les ruisselets regorgent de poissons ! —
Seigneur, mon maître, oui, c’est vrai, dit le moine.

Puis ils s’en vont à Rapperswil au lac,
Ils sont logés chez une bonne veuve.
Gardez-nous donc nos habits, disent-ils,
Qu’en ce désert ils ne soient déchirés !

Or Saint Meinrad, accompagné du moine,
A remonté le cours des ruisselets,
S’en va pêcher dans les eaux de la Sihl
Et sur l’alpage aussi désert que mort.

Seigneur, mon maître, ô très bon Saint Meinrad,
C’est là pêcher bien plus qu’il nous en faut ! —
Non pas ! Non point ! lui répond Saint Meinrad,
Lequel s’en va dans la forêt de pins.

Après trois jours de marches et d’errances,
Dans la forêt ils trouvent un pacage ;
Entre les rocs une source s’écoule
Où Saint Meinrad put étancher sa soif.

Mon frère, eh bien ! voilà qui est assez !
À Rapperswil ils portent les poissons ;
La veuve, qui était devant chez elle,
Les salua par de sages paroles.

Bienvenue lors ! Vous fûtes loin longtemps
Et j’avais peur de ces bêtes féroces…
Puis elle fait revenir les poissons,
Qui sont mangés dans la paix du Seigneur.

Écoutez-moi, femme au nom du Seigneur !
Elle répond : Mais oui, bien volontiers ! —
Un pauvre prêtre a prononcé le vœu
De vivre çà dans la forêt de pins.

Dites-nous donc s’il est quelque bonne âme
Qui lui ferait l’aumône par ici ?
Elle répond : Je vis seule en ces lieux,
Je lui ferai bien volontiers l’aumône.

Or Saint Meinrad lui révèle à cette heure
Qu’il a fait vœu d’y bâtir sa cellule ;
Il s’en retourne à Oberbollingen
Et y enseigne un an chant et prière.

Il aspirait toujours à la retraite,
Il n’en avait plus de répit aucun ;
À Rapperswil il retrouve la veuve,
Qui lui permet d’y bâtir sa cellule.

Il y vécut bien sept années durant,
De bonnes gens s’en vinrent le trouver :
Sa sainteté lui vaut un grand renom
Et fait venir bien du monde à la ronde.

De tels honneurs terrestres tant le peinent
Qu’il se déplace au plus profond des bois,
Dans la forêt de pins où sourd la source
Qui autrefois a étanché sa soif.

Mais en coupant du bois dans la forêt
Pour y bâtir sa nouvelle cellule,
Il trouve au nid deux tout jeunes corbeaux
Et les nourrit d’un petit peu de pain.

La bonne veuve à Rapperswil au lac
Lui fait souvent la bonne et belle aumône ;
Il vit ainsi bien quinze années durant,
Les deux corbeaux deviennent ses amis.

Un charpentier qui vivait à Wollrau
Vint le trouver dans la forêt de pins,
Lui demander de bien vouloir tenir
Son jeune enfant sur les fonts baptismaux.

Et Saint Meinrad s’en retourne au pays
Pour assister son compère au baptême ;
Il en retire à nouveau grand honneur,
Ce dont ont vent deux méchants meurtriers.

Pierre et René ne disputèrent guère :
Le tronc du saint doit être bien rempli !
Ils sont entrés dans la forêt de pins,
Les deux corbeaux croassent dans leur détresse.

Or Saint Meinrad lisait dans son missel,
Quand Dieu lui dit que son heure est venue ;
Et le voici qui prie de tout son cœur,
Qu’il soit au ciel du nombre des Élus.

Les meurtriers vont frapper à sa porte :
Eh ! méchant moine ! Eh ! sors de ta cellule !
Ouvre-nous donc, donne-nous ton argent
Ou nous boutons le feu à la maison !

Dans la forêt, quelle confusion !
Les deux corbeaux sont ivres de colère ;
Or ils les voient qui croisent sur leur tête
Et qui essaient de leur crever les yeux.

Mais Saint Meinrad sort tout plein de douceur
Leur apporter du pain et un peu d’eau :
Mangez, buvez, mes hôtes, bienvenue !
Et dites-moi quel bon vent vous amène ?

René lui dit : Pourquoi je suis venu ?
Le Saint lui dit : Mais c’est pour me tuer !
Les meurtriers s’écrient : Tu le sais donc ?
Eh bien ! pour sûr il faut que ce soit fait !

Bon ! donne-nous ton argent et tes biens !
Lui disent-ils, le battant jusqu’au sang ;
Et quand ils voient à quel point il est pauvre,
Ils continuent de le battre à la mort.

L’homme de Dieu s’adresse alors à eux :
Mes bons amis, veuillez bien m’écouter !
Consacrez donc un cierge à ma mémoire
Et sauvez-vous avant qu’on vous y prenne !

Pierre se lève et court à la chapelle
Lui consacrer un beau cierge brillant,
Lequel s’allume à la grâce de Dieu,
Les meurtriers savent qu’ils ont fauté.

Le cierge flambe au côté du saint homme,
Douce senteur s’en exhale pour lors ;
Il a rendu l’âme, qui monte au ciel,
Les meurtriers s’enfuient épouvantés.

Mais les deux bons corbeaux de Saint Meinrad
Leur font tantôt bien douloureuse escorte :
Dans leur colère ils croisent sur leur tête,
Piquent leur front et tirent leurs cheveux.

Quand par Wollrau ils s’enfuient en courant,
Le charpentier reconnaît les corbeaux ;
Et le voici qui demande à son frère
De les poursuivre où qu’ils puissent aller.

Lui cependant s’en va dans la forêt
Pour y trouver son cher et bon compère,
Le voit qui gît abattu sur la lande,
À son côté le cierge flambe encore.

Il a baisé sa bouche emplie de sang,
L’a recouvert de son manteau sur l’heure,
L’a déposé en pleurs dans sa chapelle
Et l’a couché au pied du saint autel.

Il s’en retourne en grand-hâte au pays,
Il fait connaître à chacun son chagrin
Et il envoie sa femme et son enfant
Veiller là-haut leur saint ami défunt.

Les meurtriers sont pris à la taverne
Sur le ponton des bateaux pour Zurich :
Les deux corbeaux ont brisé les fenêtres
Et renversé la bière et le bon vin.

Les meurtriers sont pris et enchaînés,
Ils ont admis et reconnu leur faute ;
Et jusqu’à tant qu’on les mène au bûcher,
Les deux corbeaux les frappent de leur bec.

Le bon abbé de Reichenau a su
Que Saint Meinrad a bien été tué ;
Il envoya procession de moines
Pour s’enquérir des reliques du Saint.

Lorsque son corps passa devant l’asile
Où il avait si saintement vécu,
Plus on ne put mouvoir son catafalque,
On le posa à même le sol meuble.

Son sacré cœur, ainsi que ses entrailles,
Est enterré dès lors en ces lieux mêmes ;
Puis leur cortège, en chantant et priant,
À Reichenau alla porter son corps.

Mais en ces lieux où il avait vécu
On éleva le couvent d’Einsiedeln ;
Les pèlerins s’en vont boire à la source
Qui coule dans la chapelle du Saint.

La thébaïde du poète : sur le Meinrad de Brentano

On peut considérer Saint Meinrad comme une légende dorée mise en vers dans le style de la poésie populaire allemande renaissante et baroque. C’est d’abord en tant que tel que le poème a été présenté au public par Brentano, qui le fit paraître dans le premier recueil de vieilles ballades allemandes qu’il éditait avec Achim von Arnim sous le titre du Cor merveilleux de l’Enfant (Des Knaben Wunderhorn) à Heidelberg en 1805. Cependant, il s’avéra d’emblée qu’il ne s’agissait pas d’un poème traditionnel mais bien d’une création originale de Brentano, qui savait reprendre et moduler à l’infini, avec la virtuosité confondante dont il pouvait faire montre en la matière, les thèmes, les formes, les styles et les tons déposés dans l’héritage poétique de la littérature allemande, non pas tant pour les dupliquer que pour les faire revivre en les investissant de cette voix unique de la passion inquiète et de la ferveur incandescente qui lui était propre et nous parle encore aujourd’hui.
Le poète retrouve ainsi avec bonheur dans Saint Meinrad la fraîche naïveté de ses modèles populaires, religieux ou profanes d’ailleurs, pour relater, à travers une suite d’images, qui ne sont pas sans préfigurer les toiles des peintres nazaréens ou les gravures de Richter, la vie du saint patron de l’abbaye d’Einsiedeln en Suisse. Certes, une telle naïveté pourra paraître plutôt affectée qu’authentique, et l’intention d’édifier le lecteur prédominer de manière quelque peu irritante, même si Brentano était alors encore bien loin de se dévouer corps et âme au renouveau de la foi catholique. De fait, touts les passages obligés de l’hagiographie ecclésiale sont respectés, miracle et martyr compris, les rôles sont clairement répartis entre les bons et les méchants, et il ne nous est laissé aucun doute sur le pouvoir que les œuvres peuvent exercer… Et pourtant, on ne se départ pas de l’impression qu’on a surtout cherché à nous raconter une belle histoire, qui nous laisse libre d’adhérer ou non aux convictions qu’elle véhicule.
Admettons donc que ce fut là le but véritable du poète. C’est qu’il y a, pour qui sait voir et entendre, bien plus dans son poème qu’une vie de saint ordinaire. Car la vie de Meinrad, telle que Brentano la rapporte, se nourrit d’étude et d’amour de la nature et se voit rythmée par le chant, par la poésie. Elle ressemble donc à s’y méprendre à ses vies romancées d’artistes dont les premiers romantiques faisaient l’objet de leurs récits. Elle représente ainsi l’existence idéale qu’ils se rêvaient ou mieux la figure emblématique sous laquelle ils cherchaient à subsumer leur effort littéraire ou philosophique. La vie contemplative du saint devient ainsi l’allégorie évidente de l’existence du poète, dès lors que leur condition et leur vocation se rejoignent : si le saint doit rechercher la solitude que requiert son intercession en faveur de ses frères pécheurs, le poète ne doit-il pas à son tour quitter la tourbe pour trouver et apporter à ses frères humains tels secours qui sont de son ressort ? — Bref, une sorte de justification idéologique ou d’auto-suggestion…
En tout cas, la défense et illustration d’une poétique renouvelée, qui à bien des égards reste encore la nôtre, pour autant qu’elle ne se limite pas à dire la nostalgie de l’unité perdue mais explore aussi bien ces tréfonds insoupçonnés de l’âme où nous nourrissons les plus sublimes de nos aspirations comme les plus monstrueux de nos démons. Car c’est de l’aliment de l’âme que nous entretient constamment Brentano, cet aliment qui ne nous vient ni des accortes jouissances du corps ni des joies rares de l’esprit mais de cette substantifique moelle que l’imagination, — la fantaisie du poète ou la représentation du philosophe, — sait tirer d’elles en vertu de son propre pouvoir. Et n’est-ce pas dans la mesure où nous l’oublions dans notre affairement, qui est aussi notre immobilisme, qu’il n’est pas plus permis au poète qu’au saint de vivre au milieu des hommes ? N’est-ce pas pour cette raison qu’il leur a fallu délaisser les actualités du moment pour la seule actualité de l’éternité ?


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